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28. Juni 2017 | Schindele stellt seine Fotos aus

Frieders himmlische Momente

Konstanz (gro) Die Fotografien Frieder Schindeles finden Kenner „exzellent“ bis „bezaubernd“. Er selber sieht das sachlicher und bezeichnet sie vor allem als „Momentaufnahmen“, zumindest was die neueren Lichtbilder angeht. Doch was bringt das noch so gelungene Festhalten eines Augenblicks (oder eines einmaligen Moments), wenn die Freude nicht geteilt wird?! Die Philosophie, die hinter einer solchen Überlegung steckt, hat Schindele bewogen, eine Ausstellung zu inszenieren. Er hat dafür einen Bilderzyklus gewählt, der sich unter der Rubrik „Himmlische Momente“ zusammenfassen lässt. Da diese Momente im Freien auf eine Leinwand projiziert werden, zum Teil auch in einem Aquarium aufscheinen und in einem Kühlschrank (!) zu sehen sind, hat die Ausstellung am kommenden Freitag (30. Juni) erst um 21.30 Uhr, also nach Einbruch der Dunkelheit, ihren Auftakt. Treffpunkt sind die „Freiräume“, die kleinen, aber feinen Veranstaltungsräumlichkeiten in der Gasse Vor der Halde, Ecke Hofhalde. Die Ausstellung geht bis Freitag 7. Juli, geöffnet ist jeweils von 21.30 bis 24 Uhr. … weiterlesen \"\"

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27. Juni 2017 | Das Tier wurde bereits fotographiert

Junger Wolf am Bodensee auf Partnersuche

Konstanz/Stockach/Überlingen (gro) Ein junger Wolf ist auf der Nordseite des Überlinger Sees am vergangenen Wochenende beim Herumstreunen beobachtet worden. Das berichtet der „Südkurier“ in seiner neuesten Online-Ausgabe. Das Tier sei zunächst in der Nähe von Überlingen, später auch bei Stockach gesehen worden, und zwar im Ortsteil Zizenhausen. Einem der Jäger, die auf den Jungwolf aufmerksam wurden, ist ein recht ordentliches Foto gelungen. Es stammt von Peter Riegel aus Orsingen, der den scheuen und amtlich geschützten Vierbeiner zwischen Raithaslach und Mühlingen sichtete. … weiterlesen \"\"

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26. Juni 2017 | Groteske Attacke gegen Stadtrat Reile

Wenn sich der Oberbürgermeister selbst beschädigt

Konstanz (gro) Der Oberbürgermeister ist böse auf Holger Reile, weil sich der in einem spöttischen Artikel im „Seemoz“ über den tölpelhaften Umgang der Verwaltung mit dem Projekt Bodensee-Forum lustig gemacht hat. Uli Burchardt wirft dem Stadtrat der Linken Liste geschäftsschädigendes Verhalten vor und verdächtigt ihn öffentlich der Untreue gegenüber der Stadt Konstanz. Tatsächlich dürfte sich das Stadtoberhaupt mit seiner Attacke vor allem selbst beschädigen. Das wirft die Frage auf, wer in diesem Falle für den Schaden aufzukommen hat. Dass Uli Burchardt die Selbstbeschädigung aus eigener Tasche bezahlt, ist eher unwahrscheinlich. Ganz anders die Situation für Holger Reile: Der linke Ratsherr kann sich jetzt schon die Hände reiben angesichts der öffentlichen Aufmerksamkeit, die ihm gratis zuteil wird. Er sollte Uli Burchardt danken. … weiterlesen \"\"

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23. Juni 2017 | „Wilhelm Tell“ auf dem Münsterplatz hatte Premiere

Wo der Rechtschaffene über den Despoten triumphiert

Konstanz (gro) Es ist das Drama vom rechtschaffenen Mann, der sich nicht verbiegen lässt und damit letztendlich über den scheinbar übermächtigen Despoten triumphiert: Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ hatte am Wochenende seine ersten Vorstellungen auf dem Münsterplatz. Damit trägt nach dem Rosgartenmuseum auch das Stadttheater kraftvoll dazu bei, dass die Schweizer Nachbarschaft nicht nur als das Nest besonders kauf- und konsumfreudiger Eindringlinge, sondern auch als ein Land der Freiheitsliebe und Lebenskunst empfunden wird. Das Schauspielfest vor der mächtigen Nordfassade der ehemaligen Bischofskirche ist die Abschiedsinszenierung von Oberspielleiterin Johanna Wehner. „Wilhelm Tell“ ist mit fast täglichen Abendvorstellungen bis in die letzte Juliwoche hinein zu erleben. … weiterlesen \"\"

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22. Juni 2017 | 10 Jahre ArchitekturFORUM KonstanzKreuzlingen

Heute: Bauen als die ganz grosse Kunst

Konstanz (gro) Das über 80 Meter hohe Gebäude an der Rudi-Dutschke-Strasse in Berlin-Kreuzberg hat eine Fensterfront, dass man meinen könnte, Paul Klee habe Pate gestanden bei der Gestaltung der Fassade, die die schiere Masse das Bauwerks scheinbar mühelos überspielt und einen eigentlichen Klotz mit fast 25.000 Quadratmetern Nutzfläche in ein freundliches, ja anziehendes Element der Grossstadtlandschaft verwandelt. Das so genannte GSW-Hochhaus, bis vor zwei Jahren Hauptsitz der Gemeinnützigen Siedlungs- und Wohnbaugesellschaft Berlin, hat ein gebürtiger Konstanzer entworfen: der Architekt Matthias Sauerbruch. Er kommt heute von der Spree an den Bodensee nach Konstanz, um im Konzil um 18 Uhr den Festvortrag zum 10. Geburtstag des ArchitekturFORUMS KonstanzKreuzlingen zu halten. … weiterlesen \"\"

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